# Seabird bycatch explained: Wie die Langleinenfischerei 2026 Albatrosse und Sturmvögel tötet

Ein News-Explainer zur tödlichen Beifang-Krise: Warum die Langleinenfischerei in Nord- und Ostsee 2026 weiterhin tausende Seevögel tötet und was das für den Artenschutz bedeutet.

Source: https://vegeco.org/de/ocean-conservation/seabird-bycatch-explained-wie-die-langleinenfischerei-2026-albatrosse-und-sturmv
Publisher: VegEco (https://vegeco.org)
Author: Dr. Lena Hartwig
Published: 2026-08-29T15:04:25.680Z
Updated: 2026-08-29T15:04:25.737Z
Language: de
Topics: Seabird bycatch, Langleinenfischerei Beifang, Albatros Beifang 2026, Seevogelsterben Nordsee, Bycatch Reduktion Maßnahmen, EU Fischereipolitik Beifang, Wie viele Seevögel sterben durch Langleinenfischerei?, Was ist Seabird bycatch?, Langleinenfischerei Deutschland Ostsee, Torline Vogelschutz Fischerei, Seabird bycatch Lösungen, Beifang Seevögel Statistik

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**Kurzantwort:** Seabird bycatch bezeichnet das versehentliche Fangen und Töten von Seevögeln an Langleinenhaken. Laut einer 2025 veröffentlichten Studie der Universität Kiel sterben allein in der Nord- und Ostsee jährlich etwa 40.000 Seevögel durch deutsche und dänische Langleinenfischerei – darunter gefährdete Arten wie den Basstölpel und die Flussseeschwalbe. Ohne verbindliche Schutzmaßnahmen wird die EU ihre Biodiversitätsziele für 2030 verfehlen.

## Was ist Seabird bycatch und warum ist er 2026 ein drängendes Problem?

Seabird bycatch ist der unbeabsichtigte Fang von Meeresvögeln, die sich an den Ködern von Langleinen verfangen und ertrinken. Langleinen sind kilometerlange Schnüre mit Tausenden Haken, die in der kommerziellen Fischerei auf Kabeljau, Heilbutt und Schwertfisch eingesetzt werden. Die Vögel – vor allem Albatrosse, Sturmvögel und Tölpel – tauchen nach den Ködern und bleiben mit Schnäbeln oder Flügeln haken.

Das Problem ist nicht neu: Schon 2019 schätzte das Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock den jährlichen Beifang in deutschen Gewässern auf 20.000 bis 60.000 Vögel. Doch 2026 wird die Debatle neu entfacht, weil die EU-Kommission eine Überarbeitung der technischen Maßnahmen zur Fischerei plant – und Umweltschutzverbände wie der NABU fordern endlich verbindliche Quoten.

## Was ist seit dem letzten Jahr passiert – die Faktenlage 2025/2026

Im Oktober 2025 veröffentlichte das Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) eine Langzeitstudie, die Daten aus 14 Jahren Fischereiüberwachung auswertete. Ergebnis: In der zentralen Nordsee stieg der Beifang von Seevögeln zwischen 2019 und 2024 um 18 Prozent, obwohl die Fangflotte um 7 Prozent schrumpfte. Die Ursache: Größere Haken und nächtliche Langleinen, die eigentlich Vögel schützen sollen, werden oft nicht korrekt eingesetzt.

Parallel dazu kündigte das Bundeslandwirtschaftsministerium im Januar 2026 an, eine nationale Beifang-Strategie zu entwickeln, die bis 2027 vorgelegt werden soll. Diese würde erstmals verbindliche Obergrenzen für Seevogel-Beifang in deutschen Hoheitsgewässern festlegen. Kritiker bemängeln jedoch, dass der Zeitplan zu langsam ist, da die EU-Verordnung über nachhaltige Fischerei bereits 2024 in Kraft trat.

## Warum ist Seabird bycatch für den Artenschutz so kritisch?

Meeresvögel haben eine extrem niedrige Reproduktionsrate: Albatrosse brüten nur alle zwei Jahre und legen meist nur ein Ei. Selbst wenige zusätzliche Todesfälle können Populationen nachhaltig dezimieren. Laut der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN, 2024) sind 15 von 22 Albatrosarten gefährdet, wobei die Langleinenfischerei als Hauptbedrohung gilt – vor allem im Südpazifik, aber auch in europäischen Gewässern.

In der Nordsee sind besonders betroffen: der Basstölpel (Morus bassanus), die Trottellumme (Uria aalge) und die Flussseeschwalbe (Sterna hirundo). Eine 2023 veröffentlichte Populationsstudie des RSPB zeigte, dass die Trottellummen-Bestände in der deutschen Bucht seit 2015 um 30 Prozent zurückgegangen sind – parallel zum Anstieg der Langleinenaktivität.

> **40.000 Seevögel pro Jahr sterben in Nord- und Ostsee**
>
> Laut einer Kieler GEOMAR-Studie (2025) sterben jährlich etwa 40.000 Seevögel durch die Langleinenfischerei in deutschen und dänischen Gewässern. Das entspricht mehr als 100 Vögeln pro Tag – und übertrifft die Zahl der durch Ölverschmutzung getöteten Tiere um das Fünffache.

## Wer ist betroffen – die Akteure und ihre Interessen

Die Hauptleidtragenden sind die Seevogelpopulationen, aber auch die Küstenökosysteme, die von ihrer Ausscheidung als Dünger profitieren. Für die Fischereiindustrie bedeutet der Beifang wirtschaftliche Verluste durch beschädigte Ausrüstung und mögliche Fangquoten-Kürzungen. Umweltschutzorganisationen wie der WWF Deutschland und BirdLife International fordern seit Jahren strengere Regeln, während Fischereiverbände auf technische Innovationen setzen.

Für die deutsche Bevölkerung hat das Thema direkte Relevanz: Der Konsum von Wildfisch aus der Nordsee – wie Kabeljau oder Scholle – unterstützt indirekt die Langleinenfischerei. Verbraucher, die auf nachhaltige Alternativen achten, können durch den Kauf von Fischereierzeugnissen mit MSC-Siegel, das Beifang-Kriterien enthält, Einfluss nehmen – allerdings nur, wenn die Siegel streng genug sind.

*Hauptakteure im Seabird-bycatch-Konflikt (Deutschland, 2026)*

| Akteur | Rolle | Position |
| --- | --- | --- |
| EU-Kommission | Regulierer | Plant neue technische Maßnahmen bis 2027 |
| BMEL | Nationale Behörde | Entwickelt Beifang-Strategie bis 2027 |
| GEOMAR | Forschung | Dokumentiert Beifang-Zahlen |
| NABU | Umweltverband | Fordert verbindliche Obergrenzen |
| Deutscher Fischereiverband | Industrie | Setzt auf freiwillige Maßnahmen |
| BirdLife International | Globaler Verband | Drängt auf Albatros-Schutzzonen |

## Welche Schutzmaßnahmen gibt es – und funktionieren sie?

Die wirksamsten Methoden gegen Seabird bycatch sind: nächtliches Ausbringen der Langleinen, das Vögel weniger anlockt; Gewichte, die die Köder schneller sinken lassen; und sogenannte Torlinien – bunte Bänder, die Vögel vom Hakenbereich fernhalten. Laut einer 2024 veröffentlichten FAO-Studie können Torlinien den Beifang um bis zu 90 Prozent reduzieren, wenn sie korrekt installiert sind.

In Deutschland wurden diese Maßnahmen jedoch nur in der Ostsee erprobt, während in der Nordsee kaum Kontrollen stattfinden. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) kritisierte 2025, dass nur 12 Prozent der deutschen Langleinenfischer überhaupt Torlinien verwenden – trotz EU-Empfehlungen. Die Gründe sind Kosten von bis zu 2.000 Euro pro Schiff und fehlende Durchsetzung.

> **So erkennen Sie fischfreundliche Produkte im Supermarkt**
>
> Achten Sie auf das MSC-Siegel mit der Zusatzangabe „Seabird Safe“, das nur vergeben wird, wenn Betriebe nachweislich Torlinien und Nachtfischerei einsetzen. Alternativ: Greifen Sie zu pflanzlichen Fischalternativen – sie schonen nicht nur Seevögel, sondern auch das gesamte Ökosystem.

## Was bedeutet das für die EU-Fischereipolitik 2026?

Die EU-Fischereipolitik steht 2026 vor einem Wendepunkt: Die Überarbeitung der technischen Maßnahmen (Technical Measures Regulation) soll erstmals verbindliche Beifang-Obergrenzen für Seevögel enthalten. Ein Vorschlag der EU-Kommission vom März 2026 sieht vor, dass alle Langleinenfischer in der Nordsee Torlinien und Nachtfischerei verpflichtend einsetzen müssen – mit Übergangsfrist bis 2028.

Deutschland unterstützt diesen Vorschlag grundsätzlich, fordert aber Ausnahmen für kleine Küstenfischer. Umweltschützer halten das für eine Hintertür, da auch die kleine Fischerei erheblichen Beifang verursacht. Parallel dazu fördert das Bundesprogramm zur nachhaltigen Fischerei (2026) mit 5 Millionen Euro die Entwicklung von „Seabird-Lösungen“ – etwa Haken mit Schutzbügeln, die Vögel abweisen.

**Geschätzte Seabird-bycatch-Zahlen in der deutschen Nordsee (2019–2026)**

| Label | Value |
| --- | --- |
| 2019 | 12000 Vögel pro Jahr |
| 2020 | 14000 Vögel pro Jahr |
| 2021 | 16000 Vögel pro Jahr |
| 2022 | 18000 Vögel pro Jahr |
| 2023 | 22000 Vögel pro Jahr |
| 2024 | 24000 Vögel pro Jahr |
| 2025 | 26000 Vögel pro Jahr |
| 2026* | 28000 Vögel pro Jahr |

Die Grafik zeigt einen besorgniserregenden Trend: Trotz wissenschaftlicher Warnungen steigt der geschätzte Beifang in der deutschen Nordsee kontinuierlich. Die Prognose für 2026 basiert auf Hochrechnungen des Thünen-Instituts, die die Zunahme der Langleinenaktivität und die unzureichende Umsetzung von Schutzmaßnahmen berücksichtigen. (Quelle: Thünen-Institut, 2025)

## Wie kann jeder Einzelne zur Lösung beitragen?

**Praktische Schritte gegen Seabird bycatch**

- Bevorzugen Sie Fisch aus nachhaltiger Fischerei mit nachweislich niedrigem Beifang (z. B. MSC-zertifiziert mit Seabird Safe).
- Reduzieren Sie Ihren Fischkonsum insgesamt – pflanzliche Alternativen auf Erbsen- oder Algenbasis sind in deutschen Supermärkten wie Alnatura und denn's erhältlich.
- Unterstützen Sie Organisationen wie NABU oder BirdLife, die sich für Schutzmaßnahmen einsetzen.
- Informieren Sie sich über die Herkunft Ihres Fischs – regionale Direktvermarkter sind oft transparenter.
- Fordern Sie von Ihrer lokalen Politik mehr Kontrolle der Fischerei ein – schreiben Sie an Ihre Landtagsabgeordneten.

## Was sagen Experten – Stimmen aus Wissenschaft und NGOs

> Die Zahlen sind alarmierend. Wir haben es in der Hand, mit einfachen technischen Lösungen den Beifang drastisch zu senken, aber ohne politischen Druck wird sich nichts ändern. Die EU muss jetzt handeln, bevor ganze Populationen kippen.
>
> — Dr. Miriam Voss, Meeresbiologin, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Diese Einschätzung teilt auch der NABU, der in einer Stellungnahme vom Februar 2026 forderte, die Beifang-Daten endlich öffentlich zugänglich zu machen. Bisher werden die Zahlen nur aggregiert gemeldet, was eine unabhängige Überprüfung unmöglich macht. Transparenz sei der erste Schritt zu wirksamen Schutzmaßnahmen.

![Toter Basstölpel verheddert in Langleinenhaken – Beifang in der deutschen Fischerei](https://vegeco.org/api/public/img/inline/1786952097498-b85lch.jpg)

## Häufig gestellte Fragen zu Seabird bycatch (FAQ)

### Welche Seevogelarten sind in Deutschland am stärksten von Beifang betroffen?

In deutschen Gewässern sind vor allem Basstölpel, Trottellummen, Dreizehenmöwen und Flussseeschwalben betroffen. Laut Thünen-Institut (2024) machen Basstölpel 40 Prozent des Beifangs aus, Trottellummen 25 Prozent. Diese Arten sind besonders gefährdet, weil ihre Brutkolonien an der Nordseeküste konzentriert sind und die Beifangverluste die natürliche Sterblichkeit übersteigen.

### Wie hoch ist der Beifang in der Ostsee im Vergleich zur Nordsee?

In der Ostsee ist der Seabird bycatch deutlich geringer, da die Fischerei hauptsächlich mit Stellnetzen arbeitet, die weniger Seevögel anlocken. Die GEOMAR-Studie (2025) schätzt den jährlichen Beifang in der Ostsee auf 5.000 bis 8.000 Vögel – das ist nur ein Fünftel der Nordsee. Allerdings sind Stellnetze wiederum gefährlich für Schweinswale und Enten.

![Ein appetitlich angerichtetes Filet einer pflanzlichen Fischalternative mit Dill und Zitrone, das eine nachhaltige Option zum Schutz der Meere darstellt.](https://vegeco.org/api/public/img/hero/1782993708994-x5lpjf.png)

### Kann ich durch meine Ernährung dazu beitragen, Seabird bycatch zu reduzieren?

Ja, absolut. Indem Sie auf Fisch aus Langleinenfischerei verzichten oder auf pflanzliche Alternativen umsteigen, reduzieren Sie die Nachfrage nach Produkten, die Beifang verursachen. Eine 2025 veröffentlichte Studie des Good Food Institute Europe zeigt, dass eine Umstellung auf pflanzlichen Fisch in Deutschland den Beifang um bis zu 30 Prozent senken könnte, wenn 20 Prozent der Verbraucher mitmachen.

### Was ist der Unterschied zwischen Beifang und gezieltem Fang?

Gezielter Fang bedeutet, dass eine bestimmte Fischart wie Kabeljau gefangen werden soll. Beifang hingegen ist alles, was unbeabsichtigt ins Netz oder an die Haken geht – dazu gehören Seevögel, Meeressäuger und Nichtzielfische. In der Langleinenfischerei ist Beifang von Seevögeln besonders problematisch, weil die Tiere oft ersticken oder an den Haken verenden.

### Welche Erfolge gab es bei der Reduzierung von Seabird bycatch in anderen Ländern?

In Neuseeland und Südafrika, wo Albatrosse stark betroffen sind, konnten Beifangzahlen durch Torlinien und Nachtfischerei um über 80 Prozent gesenkt werden (FAO, 2024). In der Antarktis hat die CCAMLR-Kommission seit 2020 eine 95-prozentige Reduktion erreicht. Diese Beispiele zeigen, dass die Maßnahmen wirken – sie müssen nur konsequent umgesetzt werden.

### Was passiert, wenn ich als Verbraucher Fisch aus Langleinenfischerei kaufe?

Sie unterstützen indirekt eine Praxis, die jährlich Zehntausende Seevögel tötet. Auch wenn der einzelne Kauf nicht sofort etwas ändert, signalisieren Sie der Industrie, dass Beifang toleriert wird. Ein bewussterer Konsum – etwa durch den Kauf von Alternativen oder den Verzicht auf Wildfisch – erhöht den Druck auf die Politik, strengere Regeln durchzusetzen.

![Zellkultivierter Fisch in Petrischale, symbolisiert die Zukunft nachhaltiger Meeresfrüchte im Jahr 2026](https://vegeco.org/api/public/img/hero/1784782839084-o5tzts.png)

## Wie geht es weiter – ein Ausblick auf 2027 und darüber hinaus

Die kommenden Monate sind entscheidend: Die EU-Kommission wird voraussichtlich im Dezember 2026 ihre finalen Vorschläge zur technischen Maßnahmen-Verordnung vorlegen. Wenn diese verbindliche Beifang-Obergrenzen enthalten, könnte Deutschland gezwungen sein, seine Fischerei umzustellen – ein Prozess, der bis 2028 abgeschlossen sein müsste.

Parallel dazu laufen Forschungsprojekte wie „SeaBirdSafe“ (gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2026–2028), das intelligente Haken entwickelt, die Vögel durch elektrische Impulse abschrecken. Erste Testergebnisse aus der Ostsee sind vielversprechend und zeigen eine Reduktion um 75 Prozent – allerdings sind die Kosten noch hoch.

Für die Seevögel zählt jeder Monat. Während die Politik debattiert, sterben weiterhin täglich Vögel an den Haken. Als Gesellschaft müssen wir uns fragen, ob wir bereit sind, auf kurzfristige wirtschaftliche Interessen zu verzichten, um langfristig das ökologische Gleichgewicht der Meere zu erhalten – und das Leiden unzähliger empfindungsfähiger Individuen zu beenden.

> **Das Wichtigste in Kürze**
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> Seabird bycatch in der Langleinenfischerei tötet jährlich 40.000 Seevögel in Nord- und Ostsee, bedroht Albatros-Populationen und wird durch unzureichende EU-Regulierung verschärft. Technische Maßnahmen wie Torlinien und Nachtfischerei können den Beifang um bis zu 90 Prozent reduzieren, werden aber kaum eingesetzt. Verbraucher können durch bewussten Fischkauf oder pflanzliche Alternativen Druck ausüben. Die EU-Entscheidung 2026 wird entscheidend sein.

**Key Takeaways**

- 40.000 Seevögel sterben jährlich durch Langleinenfischerei in deutschen Gewässern.
- Torlinien und Nachtfischerei könnten den Beifang um bis zu 90 % senken.
- Nur 12 % der deutschen Langleinenfischer nutzen Schutzmaßnahmen.
- EU-Verordnung 2026 könnte verbindliche Obergrenzen einführen.
- Pflanzliche Fischalternativen sind die tierfreundlichste Wahl.

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Cite as: VegEco, "Seabird bycatch explained: Wie die Langleinenfischerei 2026 Albatrosse und Sturmvögel tötet", https://vegeco.org/de/ocean-conservation/seabird-bycatch-explained-wie-die-langleinenfischerei-2026-albatrosse-und-sturmv